Die Technik
Qualität mit Erfahrung aus 35 Jahren !
Zu dem hochwertigen GFK-Werkstoff der Speicherwand haben unsere Ingenieure innen liegende Wärmetauscher aus Edelstahl konzipiert, die den T 400 beschicken bzw. entladen. Die Anschluss-platine sichert die einfache und bequeme Einbindung des Speichers in das haustechnische System.
In jedem Fall muss er so installiert werden, dass das Speichermedium Wasser im T 400 drucklos vorliegt. Ein direkter Anschluss an eine Heizungsanlage ohne Anwendung eines Wärmetauschers ist beim T 400 nicht zulässig.
Der Solarwärmetauscher
... dient zum Beladen. Die hierfür erforderliche Energie bekommt er von den Sonnenkollektoren auf dem Dach.
Der Heizungswärmetauscher
... besitzt zwei Funktionen. Zum einen dient er zum Beladen, beispielsweise, wenn aufgrund der Witterung zu wenig Wärme über die Solaranlage angeboten wird. Dann schaltet der Öl- oder Gas-heizkessel zu und beschickt den Speicher mit der erforderlichen Energie. Zum anderen dient er zur Entnahme der vorgehaltenen Wärme für die Wohnraumbeheizung. Ein großes Speichervolumen führt auch unter ungünstigen Solarbedingungen dazu, dass der Heizkessel sehr wenig taktet und somit Energie einspart.
Der Heizungswärmetauscher mit Anschluss einer zusätzlichen Wärmequelle
In einer gesonderten Ausführung kann dieser Wärmetauscher zusätzlich mit einer weiteren Wärmequelle wie Festbrennstoffkessel, z.B. für Scheitholz bzw. Holzspäne oder BHKW gekoppelt werden. Diese Art Wärmequellen erzeugen während ihrer Betriebszyklen eine Wärmeleistung, die deutlich über dem momentanen Bedarf liegt. Die Wärme wird daraufhin im Speicher eingelagert, um das Gebäude anschließend über einen längeren Zeitraum mit Wärme zu versorgen.
Der Brauchwasserwärmetauscher
... dient zur Erwärmung von Trinkwasser und arbeitet praktisch nach dem Durchlauferhitzungsprinzip. Das bedeutet, dass das Trinkwasser keine langen Verweilzeiten im System hat und nicht auf Vorrat erwärmt wird. Das ist die hygienisch und energetisch vorteilhafteste Form der Brauchwasser-erwärmung.
Bei hohen Temperaturen im T 400 werden auch hohe Brauchwasseraustrittstemperaturen erreicht. Aus diesem Grund ist nach dem Speicher z.B. eine Kaltwasserbeimischung vorzusehen, um an den Zapfstellen den erforderlichen Verbrühungsschutz zu gewährleisten.
Technische Spezifikation am Beispiel eines Haase-Wärmespeicher T 402
| Wärmetauscher für |
Vorgang | Nenn-weite |
Inhalt (l) |
Oberfläche (m²) |
Zul. Betr.duck Temp. (bar/°C) |
Leistung (kW) |
Anschluss |
| Solar | Beladen | DN 20 | 20 | 6,70 | 10 / 95 | 12-13 | 1"AG |
| Heizung | Beladen Entladen |
DN 20 | 20 | 6,70 | 10 / 95 | 11-23 10-50 |
1"AG |
| Festbrennstoff/ Heizung |
Beladen Entladen |
DN 32 | 46 | 7,70 | 10 / 95 | 21-26 | 1"AG |
| Brauchwasser | Entladen | DN 40 | 45 | 10,0 | 10 / 95 | 35-55 bei 12 l/min 50-90 bei 20 l/min |
1"AG |
1) Angabe bezieht sich auf zulässigen Betriebsdruck im Wärmetauscher
(zulässiger Betriebsdruck im Behälter = 0)
2) unter Prüfbedingungen in Anlehnung an ENV 12977-3; 2001