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Gerhard Kolbe

 
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APURIS®: Die Funktionsweise eines innovativen Klärverhaltens

Funktionsweise der Kleinkläranlage APURISGerade in Zeiten des Klimawandels ist die CO2-Emission ein wichtiger Indikator. Würden insofern alle Kleinkläranlagen Europas mit einer energiesparenden Technologie wie betrieben, wäre die jährlich eingesparte CO2-Belastung, die unseren Planeten heute sukzessive zerstört, enorm:
60.000 40-Tonner mit jeweils 26 Tonnen Ladung – eine über 1.000 Kilometer lange Lkw-Kolonne mit über 1,5 Millionen Tonnen gefährlicher CO2-Belastung.

Jahr für Jahr!

Nur die einzigartige -Technologie (WELTNEUHEIT) macht dies zurzeit im Bereich der technischen Kleinkläranlagen nach DIN EN 12566-3 möglich. 

So funktioniert die APURIS® - Kleinkläranlage:

Das Abwasser gelangt aus der Vorklärung (5) mit freiem Gefälle – also ohne technische und energieintensive Hilfsmittel! – in den Bioreaktor. Der Ablauf aus dem Biobecken erfolgt über einen speziellen Separator mit Ablaufdrossel (9 + 10), die auf den erforderlichen Wasserdurchsatz eingestellt ist. Fließt mehr Wasser zu, als durch die Ablaufdrossel abfließen kann, steigt der Wasserspiegel im Bioreaktor sowie in der Vorklärung (5) entsprechend an und wird gepuffert.

Die besondere Stärke: Belastungsschwankungen sowie Über- und Unterlast

Durch den gedrosselten Ablauf können hydraulische Belastungsspitzen – z. B. Badewannen- und Waschmaschinenstöße oder viele Gäste im Haus – die Ablaufmenge nicht mehr beeinflussen. Und auch im umgekehrten Fall, also bei sehr schwacher Belastung – z. B. während der Ferienzeit oder wenn nur wenige Bewohner an die Anlage angeschlossen sind – spielt APURIS ihre Stärken voll aus. Die Ablaufdrosselung (10) und die nicht notwendige Schlammrückführung aus der Nachklärung bewirken ein vollkommen ungestörtes Absetzverhalten in der Nachklärung, da die Fließ- bzw. Steiggeschwindigkeit des Wassers in dem Separator (9) langsamer ist als die Sinkgeschwindigkeit des Schlamms.

Intelligent und einfach: Das Belebtschlamm-Management

Da der Separator unten offen ist, kann auf eine – wiederum energieintensive – Rücklaufschlammförderung verzichtet werden. Der untere Bereich ist so ausgebildet, dass weder Luft aus der Belüftungseinrichtung noch Turbulenzen aus dem Bioreaktor das Absetzverhalten des Belebtschlamms in dem Separator/der Nachklärung beeinträchtigen können. Der anfallende Überschussschlamm wird erst ab einer bestimmten Schlammspiegelhöhe in der Belebung automatisch in die Vorklärung gefördert (12).

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